Crowdsourcing: “90% ist Mist”
Das sogenannte “Croudsourcing” bezeichnet die journalistische Recherche mittels vieler Amateurquellen, wie sie besonders im Internet angewendet wird.
Dabei werden wie beim bekanntesten Beispiel “Wikipedia” oder anderen Web 2.0 - Seiten viele unbezahlte Amateure anstatt weniger bezahlter Informanten als Quelle verwendet. Die dabei entstehenden Informationen sind allerdings laut Namensgeber Jeff Howes “zu 90% Mist”. Es sei aber eben dieses “eine Prozent Gold” dabei, was es herauszufiltern gelte.
Gerade im Online-Journalismus wird das Prinzip des “Crowdsourcing” sehr verbreitet angewendet und kann als eine Form des investigativen Journalismus betrachtet werden. Der Unterschied entsteht durch die stark vergrößerte und gleichzeitige Erreichbarkeit der potenziellen Teilnehmer und Quellen. Hierdurch entsteht eine breitere Palette an angebotenen Informationen, die aber eben auch entsprechend aufwändiger nach nützlichen Informationen durchforstet werden muss. Einige Journalisten glauben, dass das “Crowdsurfing” die Recherchearbeit mehr als alle anderen durch das Internet herbeigeführten Veränderungen beeinflussen wird.